Der Karmel St. Josef

Der Karmel St. Josef – CONVENTUS S. JOS. MAYERLINGENS. M. M. CARMEL. DISC.

Nach dem Tode des Kronprinzen Rudolf von Österreich am 30. Januar 1889 in Mayerling wurde der Ort der Tragödie weitgehend umgestaltet. Teile des Jagdschlosses wurden dazu abgerissen. Die verbleibende Bausubstanz wurde genutzt, um dem Orden der unbeschuhten Karmelitinnen aus Wien-Baumgarten ein neues Kloster zur Verfügung zu stellen.

1890 verfügte Rudolfs Vater in der „Kaiser-Franz-Joseph-Stiftung des Klosters der Karmelitinnen in Mayerling“: „In der Kapelle muss für immerwährende Zeiten der freie Zutritt gewährt bleiben. Insbesondere haben die Karmelitinnen alltäglich für das Seelenheil Weiland des Kronprinzen Erzherzog Rudolf zu beten.“

Die Schwestern des Konvents der unbeschuhten Karmelitinnen erfüllen mit ihrer Gebetsverpflichtung bis heute den Wunsch des Klosterstifters, Kaiser Franz Josephs I., und sorgen für die Erhaltung von Kloster und Gedächtnisstätte. Zu diesem Zweck wird auch für die Besichtigung der Kirche ein Eintrittsgeld erhoben.

Öffnungszeiten der Gedächtnisstätte
täglich 9:00 – 12:00 und 13:30 – 18:00 Uhr
(in der Winterzeit bis 17:00 Uhr)
An Sonn- und Feiertagen ab 10:00 Uhr